Borobudur 1 - Shambhala Sun Rise : 無料・フリー素材/写真
Borobudur 1 - Shambhala Sun Rise / h.koppdelaney
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| 説明 | ShambhalaHKDGibt es Shambhala, das buddhistische Paradies?Shambhala ist ein mythisches Königreich (im buddhistischen Kulturraum) in dem eine erleuchtete Gesellschaft einen ebenso erleuchteten König hat. Selbstverständlich führt er den Willen des Volkes aus, denn sein Wille ist identisch mit dem des Volkes. Das ergibt keine Probleme, denn der Grad der Bewusstheit ist bei allen Beteiligten auf demselben Niveau.Im Zustand des „Einheitsbewusstseins“ ist sich jeder gleichzeitig der Einheit bewusst, das heißt die Trennung oder Individualität ist für den Augenblick aufgehoben, weil jeder den anderen aus tiefster Erkenntnis heraus ebenfalls als göttliche Erscheinungsform erkennt. Der Bewusstseinszustand der Einheit aber verliert sich langsam wieder und sinkt auf die Egoebene, die Ebene der Trennung und der Vielheit. Die erste Stufe der Vielheit auf der Subjektebene ist für mich jene Stufe auf der das Bewusstsein sich noch als Gottheit erkennt. Es ist vergleichbar mit dem Bewusstsein darüber welches Softwareprogramm die Abläufe im Computer steuert. Welches Programm läuft in mir ab: Dionysos oder Apollon? Oder bin ich eher eine Aphrodite und meine Handlungen werden von eher sinnlichen statt rationalen Begierden bestimmt? Auf dieser (Götter-) Ebene herrscht noch ausreichend Bewusstsein und Bewusstheit darüber, dass man „göttlichen Ursprungs“ ist. Sich selbst und den anderen als Gottheit wahrzunehmen erzeugt gegenseitigen Respekt. Namaste, der Gruß, den ich in Nepal und in Indien hörte, ist sinngemäß gleichbedeutend mit der Übersetzung: Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir. Den anderen Menschen als Gottheit wahrzunehmen ist die erste Stufe auf dem Weg ins paradiesische Shambhala, in dem der König keinen eigenen (Ego-) Willen dem (ebenfalls egolosen) Volke aufzwingen könnte. Gleichberechtigung ist der springende Punkt in der dennoch rivalisierenden Götterwelt. Die Kraft des Verstandes (Apollo) kämpft gegen die sinnliche Lust (Aphrodite). In der Star-Trek-Serie Voyager kämpft der vulkanische Logiker Tuvok im Ponfar (Brunftzeit der Vulkanier) mit allen Mitteln gegen den Ausbruch seiner freudianischen Libido. Hier zeigt sich der Kampf des Logos gegen den Eros sehr deutlich innerhalb der Psyche.Wer oder was gibt den Impuls zu dem biochemischen Ungleichgewicht? Die eigene Seele, die nicht zu verwechseln ist mit dem Ego. Das alltägliche Bewusstsein (Ego) hat nämlich die Stufe der „eigenen Göttlichkeit“ verlassen und fühlt sich daher auch von Gott verlassen. Kehrt die Seele zurück, erlöst sie das im Wahn der Trennung befindliche Ego. Der Wahn des Egos und mit diesem die Angst lösen sich auf im Urvertrauen der zurückgekehrten Seele. Kinder schwimmen in diesem Urvertrauen und Weise, die wieder geworden sind wie die Kinder.Und schon ist das Paradies der Kindheit wieder da. Der selige, unschuldige und damit paradiesische Zustand verzaubert die alltägliche Welt und da taucht Shambhala aus den Nebeln des Vergessens wieder auf und die goldenen Zinnen funkeln in der aufbrechenden Morgensonne. Und nun ist der ganze Lebensweg erkennbar: Paradies – Vertreibung – Rückweg – Zurück im Paradies (der Kindheit). Pilger, die Shambhala oder das Paradies suchen sind auf dem Rückweg. Gibt es Shambhala wirklich? Meine Antwort ist Ja, und der Weg lohnt sich. Du erkennst dich!HKDDigital art based on own photography and textures HKD |
| 撮影日 | 2011-07-05 23:34:00 |
| 撮影者 | h.koppdelaney |
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| 撮影地 |

