Buddha Moon - Buddha Stones : 無料・フリー素材/写真
Buddha Moon - Buddha Stones / h.koppdelaney
| ライセンス | クリエイティブ・コモンズ 表示-改変禁止 2.1 |
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| 説明 | Heaven on Earth He is walking on the holy Shambhala Stones… HKDShambhala oderDer Himmel auf ErdenShambhala ist für mich eine besondere Verfassung des Bewusstseins. Es herrscht innerer Friede mit sich selbst und den äußeren Umständen, Umstände die keine mehr sind, da der Faktor des Anstrengenden (Pflichtbewusstsein z. B.) vorbei ist. Es wird keine Energie mehr in den Ego-Bereichen der Anpassung verbraucht, stattdessen kann sie in andere fließen. Sie vermag die Lebenslust zu stimulieren und den Blick für die überwältigende Schönheit der Natur zu öffnen – auch der Natur des eigenen Geistes. Aus der Sicht meines Egos erfüllen mich leidvolle Skepsis und Zweifel. Angst und Frustration lauern im Untergrund und ein zynischer Blick auf die unvollkommene Welt erfüllt meinen Geist. Geht die Morgensonne auf, verschwinden alle negativen Gedanken und die Welt wird wieder als das gesehen, was sie im Zustand der Glückseligkeit ist: Ein Wunder der Schöpfung!Glückseligkeit ist für mich kein Zustand ekstatischer Verrückung, ich empfinde ihn, wenn ich mich zwischen Ekstase und Alltag befinde. Die Mitte ist mir Entspanntheit. Und aus dieser heraus öffnet sich ein erweitertes Sehen, ein Blick tief in beide Seiten von Tag und Nacht hinein. In der Mitte pendeln zwischen Ober- und Unterwelt wie die antike Göttin Persephone, darum geht es mir.Nachdem Persephone als unschuldige Tochter der Göttin Demeter vom Gott der Unterwelt, Hades geraubt wurde, durchlief sie eine jahrelange erfahrungsreiche Depression (Auseinandersetzung mit der Psyche = Selbstfindung). Nachdem sie von Hades frei gelassen wurde, verweilt sie zu gleichen Teilen der Zeit in der Ober- und Unterwelt (Olymp – Hades). Ihre Form der Selbstverwirklichung trägt dieses Zeichen der Vereinigung der Gegensätze. Jene, die auf dem Weg durch die Unterwelt sind, träumen vom Paradies, von Shambhala oder anderen geistigen Königreichen. Sie suchen nach Erlösung aus den schmerzhaften Fesseln an ihre irdische Existenz. Doch diese Existenz ist nicht als örtliche zu verstehen. Das Paradies ist kein anderer Ort, es liegt als größter Schatz in einem selbst verborgen. Dieser Schatz wird häufig als „Diamant“ oder als „Stein der Weisen“ angesehen und die Entschlüsselung dieses Bildes mit heute gebräuchlichen Worten heißt „Selbstbewusstsein“. Der Gral, der Diamant, das höchste Gut, der Wesenskern oder die Seele liegt im eigenen Innern. Psychoanalyse heißt: Dieses Innere zu erforschen und die Psychologie C. G. Jungs weißt darauf hin, dass diese Erforschung gleichzeitig ein Prozess der Selbsterkenntnis, der so genannte „Individuationsprozess“ ist.Mit jedem Schritt auf dem Weg zur Individuation kommt der innere Frieden (trotz begleitender Konflikte) näher, denn die Vereinigung der Gegensätze, die ein Bestandteil des Prozesses ist, führt eben zu diesem Zustand. Shambhala, das Paradies usw. wird stets mit Worten des Friedens und der Glückseligkeit umschrieben und die Mystiker verweisen immer wieder auf den Umstand, dass der Friede im eigenen Geist liegt. Das Himmelreich ist der Gegenpol zur Hölle und oft genug wird die irdische Existenz mit ihr gleichgesetzt. Kriege, Katastrophen, Überschwemmungen und Wirbelstürme, das ist die Hölle. Von Seuchen die im Geist der Menschen spuken ganz zu schweigen. Doch jetzt sind wir am richtigen Ort, denn wenn das Himmelreich in uns liegt, so auch die Hölle. Die geistige Einstellung entscheidet, ob die Welt als Hölle oder als Himmel erfahren wird. Innerer Friede macht die Umwelt zum Himmel auf Erden. Innere Verzweiflung lässt jeden Platz auf dieser Welt zu einem Ort des Elends werden.Mein Glück liegt nicht darin, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Die Welt in mir ist zurzeit im Frieden und meine Umgebung profitiert in Form von guter Laune und kreativen Werken. Wenn sich der eine oder andere dadurch besser fühlt, freut mich das. Es entsteht auf diese Weise ein Kreislauf der Freude, was das Gegenteil vom Kreislauf der Rache ist.Das karmische Gesetz kommt auch hier zur Wirkung: „Wie man in den Wald hinein ruft so schallt es auch heraus.“Daher erscheint es mir als eine geistige Verirrung, das Glück im Außen suchen zu wollen. Niemand kann es andauernd in ausreichendem Maße geben, kein Mensch und auch kein Job. Die Launen und Interessen wechseln, der Wandel verzehrt alle Strukturen, gesellschaftlich, wirtschaftlich und familiär. Doch es gibt einen Wesenskern, ein Bewusstsein, das in Kontinuität bleibt, das, was allen Wandel erlebt. Die Seele, oder mit einem wissenschaftlicheren Wort ausgedrückt, die Psyche hat einen Kern, der auch den Wandel der unterschiedlichen Emotionen erfährt. Diese Emotionen sind gleichzeitig Motivationskräfte. Lust, Neid, Gier, Zorn und so weiter verschleiern besonders in jungen Jahren den Wesenskern. Jedes Ego ist von diesen Emotionen mitgerissen und geleitet und nur der Wesenskern kann beginnen, die Funktionsweise der Motivationskräfte zu erkennen und einen neutralen Beobachter entwickeln.Dieser neutrale Beobachter erfährt Schönheit und Glückseligkeit besonders dann, wenn die verzweifelten und verirrenden Kräfte des Egos schweigen. Wenn die Hölle (Depression, Angst, Verzweiflung) schweigt, hörst du die Vögel singen und es herrscht der Himmel auf Erden. HKD Digital art – own rescourcesHKD |
| 撮影日 | 2010-08-29 22:42:06 |
| 撮影者 | h.koppdelaney |
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| 撮影地 |

